Agathes Märchen sind keine Märchen, wie wir sie mit den Gebrüdern Grimm oder Hans-Christian Andersen in Verbindung bringen. Sie handeln nicht von bösen Hexen, verzauberten Prinzen, Meerjungfrauen oder tierischen Musikkapellen. Auch muss man gestehen, dass sie keinem literarisch ausgebildeten Geist entsprungen sind.

Dafür zeichnen sich Agathes Märchen durch eine reiche Fantasie und den unmittelbaren Bezug zu ihrer Heimat aus. So schrieb sie im Einband des Buches selbst über sich:
„Agathe Schwering […] schöpfend aus der bäuerlich-handwerklichen Tradition ihrer Familie, schrieb diese erträumten Märchen auf – für Kinder, für Kindgebliebene, für Erwachsene – für alle, die die Heimat lieben und ihre Geschichte und Geschichten bewahren wollen. […] In diesem Buch hat sie viele heimatliche Themen in einem bunten Reigen zusammengestellt.“
Um ehrlich zu sein, ich kann nicht sagen, ob es im engen definitorischen Sinne tatsächlich Märchen sind. Im umgangssprachlichen Sinne aber sicher.
Und etwas, das dieses Märchenbuch in jedem Fall auszeichnet ist, dass es von der Erzählerin selbst illustriert wurde. Eine stärkere Verbindung von Wort und Bild als der gemeinsamen fantastischen Herkunft kann es meines Erachtens nicht geben.
Wer Märchen liebt, sich mit ihnen vielleicht gar wissenschaftlich auseinandersetzt, dürfte mit dieser Märchensammlung vielleicht einen interessanten Beitrag fürs eigene Tun finden. Aber auch Vereine und Institutionen, die Lesenachmittage veranstalten, könnten mit diesem Buch neue Wege beschreiten.
Warum bewerbe ich das Buch so intensiv?
Da ich, nachdem ich bereits alle Freunde und Bekannte mit diesem Buch beschenkt habe, immer noch eine nennenswerte Anzahl von Büchern besitze, freue ich mich über interessierte Mitmenschen. Gern sende ich diesen gegen Erstattung der Versandkosten ein Exemplar dieses Buches zu. Wer mag kann über das Kontaktformular mit mir in Verbindung treten. Ich freue mich und verspreche, schnell zu antworten.
Gleichzeitig werde ich ausgewählte Märchen in unregelmäßigen Abständen an dieser Stelle veröffentlichen.